Habe hier noch etwas im Inet gefunden (
http://www.drosophyllum.com/deutsch/anfaeng.htm):
Und was gebe ich denen zum Fressen?Eine freudige Nachricht für Faule. Garnichts, das ist nicht nötig. (es gibt Ausnahmen, aber die interessieren hier nicht). Niemand muss also Angst haben, im Winter nicht genügend Kellerasseln zu finden, denn im Substrat ist sowieso mehr als genug an Nährstoffen drin, oft viel mehr als die Pflanzen in der Natur zur Verfügung haben. Außerdem fangen die meisten Pflanzen auch im Zimmer hin und wieder eine Mücke oder Fliege.
Allerdings ist "füttern" schon interessant, dann schließlich hat man ja keine Venusfliegenfalle zuhause stehen, weil die so schön duftet, sondern man will auch mal "Aktion" sehen. Auch hier wieder eine simple Regel : Gefüttert werden lebende Insekten, kein Hamburgerfleisch, keine Eierstückchen, keine toten Wespen und Fliegen, die gerade irgendwo rumliegen. Ich sollte hinzufügen, dass Klebefallen und Fallgruben auch auf "totes" Fleisch reagieren, aber besser, man gewöhnt sich das gleich nicht an.
Außerdem sollten die Tiere nicht zu groß sein, ein Sonnentau fängt normalerweise keine Wespen sondern kleine Fliegen und Mücken, die Venusfliegenfalle bekommt idealer weise Beute, die ungefähr ein Drittel so groß ist wie die Falle. Füttert man zuviel und zu große Brocken, fängt das Zeug oftmals an zu gammeln und zu schimmeln, was erstens nicht schön ist und zweitens oft dazu führt, dass sich die Pflanze solidarisch zeigt und gleich mitverschimmelt. Also nicht übertreiben.
Und übrigens : Eine Venusfliegenfallenfalle kann höchstens siebenmal zuklappen, dann ist endgültig Schluss, bei großen Beutetieren erschöpft sich das Blatt ebenfalls und stirbt mit ab (Dies ist ganz natürlich und kein Grund zur Sorge).
Nichts desto trotz, viel Spaß beim Füttern und beim Zugucken, das ist besser als Fernsehen, nur sensible Gemüter sollten sich in Acht nehmen. ;o)