Besten Dank Euch beiden. Falls der Thread für den Vorstellungsbereich zu üppig wird gerne verschieben.
Ich habe das alles etwa so verstanden: Meine Schlauchpflanze, bzw. deren Vorfahren, gedeiht in eher pflanzenfeindlichen Gebieten. Mit Nährstoffen sieht es kärglich aus und aus genau diesem Grunde wurde dann die zusätzliche Nahrungsaufnahme "erfunden". Dies ist im genetischen Code der Pflanze drin - auf irgendwelche Wohltaten wie Düngen reagiert die Pflanze im besten Fall gar nicht, im schlimmsten Fall mit einem, ich sag mal, allergischem Schock.
Ich muß also nichts weiter tun, als helle, nicht zu trockene und vom PH-Wert "Saure" (wg. Torf) Rahmenbedingungen zu schaffen. Der Untergrund/Substrat sowie das Gießwasser darf alles mögliche nur nicht alkalisch (Kalk) sein. Jede andere Pflanz würd gruselig kümmern, aber meine Schlauchpflanze kann nur so.
Eins macht mir allerdings Schwierigkeiten: Irgendwoher müssen ja Nährstoffe doch her. Im Topf auf der Fensterbank ist ja nicht wie im richtigen Leben, was sonst an Mäusekütteln und Insektennahrung vorkommt, fehlt zumindest bei mir völlig. Anderseits - Wenn sie wächst, dann wächst sie halt...
Gruß Stefan
P.S.: Was ist eigentlich mit alter Blumenerde? Also von andern Pflanzen beim Umtopfen vom Wurzelwerk abgeklopft, dann zwei Minuten in die Mikrowelle? Müßte an und für sich als preiswerter (ist ja umsonst^^) und brauchbarer Substratersatz gehen - lieg ich da Richtig?