Hallo!
Da es mittlerweile sehr viele Themen zur Beleuchtung gibt, möchte ich nicht est ein neues eröffnen sondern klinke mich hier mal mit ein, da ich mir vorgenommen habe bis zum Frühjahr mein Terrarium (B 80,0 x H 70,0 x T 40,0 - Grundfläche 0,32m²) mal wieder in Gang zu bringen. Bei den Pflanzen habe ich mich noch nicht so festgelegt. Da ich versuchen möchte einige Plfanzen durchzukultivieren, wird es wohl auf Drosera, Dionaea, Pinguicula und Sarracenia hinauslaufen. Im oberen Bereich vielleicht noch ein paar Tillandsien und /oder meine kleine Nephentes, aber dazu muss ich erst schauen was die Beleuchtung an Platz braucht, welche Wärme sie entwickelt und wie sich das ganze dann z.B. mit der LF verhällt.
Wie mir jetzt bewusst geworden ist, ist mein letzter Terrariumaufbau definitiv an der Beleuchtung gescheitert (ich hatte einfach die Röhren gekauft bei denen ich dachte bzw. mir der Handel suggerierte das sie passen, leider haben diese aber nur 90 bzw 125 lux bei einem Spektrum von 4.200 bzw. 2.800K bzw. die späteren 1050 lumen was jedoch mehr als nur zu wenig ist). Das Problem ist jetzt, dass ich mir unschlüssig bin wie ich das mit der Belechtung am besten umsetze. Denn Grundsätzlich möchte ich, bei aller Pflanzenliebe, nicht das 400 Watt in der guten Stube leuchten.
Somit habe ich jetzt 2 Lösungen ins Auge gefasst:
1. Beleuchtung über einen Strahler - Leuchtmittel
Philips MASTERColour CDM-T Elite 70W/942 G12 1CT
Farbkennung - 942
Farbtemperatur - 4.200 K
Lichtstrom (EVG) - 6.600 Lm
oder MASTERColour CDM-T Elite 70W/930 G12 1CT
Farbkennung - 930
Farbtemperatur - 3.000 K
Lichtstrom (EVG) - 7.750 Lm
Ein Strahler hat in meinen Augen den Vorteil das er eine sehr gute Lichtausbeute bringt, ein Reflektor ist bereits verbaut und die meisten Strahler lassen sich recht gut ausrichten. Leider habe ich allerdings keine Ahnung ob die Strahler z.B. IP65 (Staubdicht und Strahlwasser geschützt) sein müssen damit es wegen der LF keinen Kurzschluss gibt. Zudem scheinen nach dem was ich bisher gelesen habe die Leuchtmittel nur bedingt geeignet zu sein, da sie das falsche Farbspektrum bieten (942 bzw. 930 - optimal sind wohl 865 bzw. 840) und die Farbtemperatur nur im unteren Bereich liegt bzw. zu niedrig ist (optimal sind hier wohl 4.000 bis 6.500K, die Leuchten bieten 4.200 bzw. 3.000K)
2. Beleuchtung über Röhren - Leuchtmittel
Philips MASTER TL-D Xtreme 58W/865 1SL
Farbkennung - 865
Farbtemperatur - 6.500 K
Lichtstrom (EVG) - 5.000 Lm
Hier passt das Farbspektrum, nur liegt die Temperatur mit 6.500K bereits an der oberen Grenze. Lumen sind mittelmäßig vorhanden. Laut des Rechenbeispieles von
dieser Seite sollten es etwa 3.200 bis 6.400 Lumen sein, da ich versuchen möchte 10.000 bis 20.000 Lux zu erreichen. Ein weiterer Vorteil wäre, dass es für diesen Lampensockel Feuchtraumfassungen gibt was natürlich Presiwerter als ein Strahler ist. Reflektor muss dann allerdings auch her, ebenso ein EVG da dieses bei den meisten Strahlern bereits verbaut ist. Ebenfalls positiv wäre wohl bei den Röhren die Wärmeentwicklung, die wird wohl geringer sein als beim Strahler.
Gäbe es noch Alternativen? Ich hatte auch ab und an mal was über Reptilienlampen gelesen, bin mir hier aber wegen der UV-Strahlung und der Wasserdichtheit unschlüssig. Besitzt vielleicht jemand ein Terrarium mit HQI Strahlern und kann dazu ein paar Tips geben?
Gruß